Das Antibellhalsband

Wie man seinem Hund das übermäßige Bellen (oder andere unerwünschte Verhaltensweisen) auf einfache Weise abgewöhnen kann.

Wenn man einem Hund das Bellen abgewöhnen möchte, ist ein Anti-Bellhalsband ein schnelles und effektives Mittel. Hier finden Sie einen Überblick über verschiedene Modelle und andere nützliche Informationen zu Antibellhalsbändern.

Welche Arten von Anti-Bell-Halsbändern gibt es?

Es gibt verschiedene Antibellhalsband-Systeme, die sich hauptsächlich darin unterscheiden, dass sie entweder automatisch reagieren, wenn der Hund bellt, oder vom Hundehalter mittels einer Fernbedienung ausgelöst werden können.

1. Das automatische System:

An einem automatischen Antibellhalsband befindet sich ein Sprühmechanismus und ein kleiner Sensor, der auf das Bellen des Hundes reagiert. Wenn der Hund bellt, löst der Sensor einen kurzen Sprühstoß mit einer kalten Flüssigkeit aus und der Hund erschreckt sich. Die Flüssigkeit riecht unangenehm für den Hund.

Der Vorteil dieser Erziehungshalsbänder ist, dass der Sprühstoss ohne Verzögerung erfolgt und dass jedesmal, wenn der Hund bellt, gesprüht wird.

2. Mit Fernbedienung:

An einem ferngesteuerten Antibellhalsband befindet sich ein Sprühmechanismus und ein Empfänger. Mit Hilfe einer Fernbedienung kann der Hundehalter einen Sprühstoß auslösen, wenn der Hund bellt.

Der Vorteil dieser Erziehungshalsbänder ist, dass sie sich nicht nur dafür eignen, dem Hund das Bellen abzugewöhnen, sondern man kann sie auch bei anderen Verhaltensweisen einsetzen, die man seinem Hund abtrainieren möchte.

Bei einigen dieser moderneren Antibellhalsbänder hat man die Wahl, ob man einen Sprühstoß, einen Warnton oder einen Positivton (wie beim Klickertraining) auslösen möchte.

Wie funktioniert die Erziehung des Hundes mit einem Anti-Bell-Halsband?

Anti-Bell-Halsbänder erschrecken den Hund durch einen kalten Sprühstoß, der manchmal auch mit Zitronenduft angereichert ist, wenn er etwas Verbotenes tut.

Der Sprühstoß wird zur Bestrafung eingestzt, weil der Hund ihn als unangenehm empfindet. Nach einigen Malen verknüpft der Hund die Bestrafung mit seinem Verhalten und lernt, die jeweilige Verhaltensweise zu vermeiden.

Zum Beispiel lernt der Hund auf diese Weise in bestimmten Situationen nicht mehr zu bellen.

Ein Antibellhalsband fügt dem Hund keine Schmerzen zu und die verwendeten Citronella-Düfte sind harmlos, riechen halt nur nicht angenehm für Hundenasen.

Worauf sollte man bei der Erziehung des Hundes mit einem Anti-Bell-Halsband achten?

Hunde lernen, indem sie ihr Verhalten mit einer bestimmten Reaktion (Lob oder Strafe) verknüpfen. Allerdings muss die Reaktion innerhalb von höchstens zwei Sekunden erfolgen, sonst ist es zu spät.

Der häufigste Fehler, der beim Einsatz von ferngesteuerten Anti-Bell-Halsbändern gemacht wird, ist dass der Auslöser für den Sprühstoß zu spät betätigt wird. Dadurch verknüpft der Hund die Bestrafung nicht mehr mit dem Verhalten (Bellen, Anspringen usw.) für das er bestraft werden soll, sondern mit dem, was er im Anschluss daran tut.

Damit man den angestrebten Lerneffekt erzielt, muss man also sehr genau darauf achten, den Sprühstoß oder Warnton während des unerwünschten Verhaltens oder spätestens eine Sekunde danach auszulösen.

Was kann man zusätzlich zu einem Antibellhalsband tun?

Antibellhalsbänder sind gut geeignet, dem Hund ein ganz bestimmtes Verhalten abzugewöhnen, aber sie zeigen dem Hund nicht, was er stattdessen tun soll. Mit einem Anti-Bell-Halsband erzielt man meistens bessere Erfolge, wenn man es mit einer guten Hundeerziehung kombiniert. Eine Hundeerziehung wirkt sich zudem meistens auch noch positiv auf das Gesamtverhalten des Hundes aus.

Das Buch "Hunderziehung erfolgreich" von Monika Weber ist meiner Meinung nach das beste Buch zum Thema Hundeerziehung, das es auf dem Markt gibt.

Welches Antibellhalsband ist das richtige für meinen Hund?

Wir stellen hier verschiedene Anti-Bell-Halsbänder vor. Lesen Sie die Informationen und finden Sie heraus, welches am besten den Bedürfnissen Ihres Hundes entspricht.